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1907: Anlass zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Geng war der gleichzeitige Brand der Edlmühle und des Bachnerhäusl´s am 14. 06. 1907. Am 14.11.1907 trafen sich mehrere Männer aus dem Ort und beschlossen eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen.

 



Rechnung der ersten Spritze


1908: Ankauf der Aprotzspritze der Fa. Gugg samt Schlauchmaterial. Herr Dumfart (Stumer, damals Untergeng 18) erklärte, dass er den Grund für das Depot unentgeltlich überlassen werde.

 

1909: Erster Brandeinsatz beim Hofstetter in Eidenberg

 

 




Standort erstes Depot

1926: Bei der Jahreshauptversammlung am 26.12.1926 wurde das Kilometergeld für das Einspannen der Pferde am Feuerwehrwagen wie folgt beschlossen: pro Kilometer auf der Straße 3 Schilling, auf Seitenwegen 4 Schilling. Ferner wurde beschlossen, dass jeder Feuerwehrmann für eine Brandwache 5 Schilling bekommt. Dieses Geld musste, wie vom Bürgermeister versprochen, von der „Gemeindevorstehung“ aufgebracht werden.

 




Mannschaft 1910

Letzte Reihe v. l.: Michael Burgstaller, Michael Koll, Josef Weixlbaumer, Johann Birngruber, Josef Müllner, Franz Hofstätter
3. Reihe v. l.: Leopold Hofer, Franz Weixlbaumer, Sebastian Dumfart, Florian Müllner,Alois Hofstätter
2. Reihe v. l.: Johann Kogseder, Anton Neumüller, Michael Wittibschlager, Michael Hofinger, Alois Kneidinger, Josef Durstberger
1. Reihe v. l.: Josef Ortner, Franz Weixlbaumer, Johann Simader, Franz Matischek, Michael Dannerer
Am Boden sitzend v. l.: Matthias Kogseder, Johann Kneidinger, Peter Haiböck


1933: 25-Jahr-Feier mit Auszeichnung von 18 treuen Mitgliedern.




Kameraden und Festgäste bei der 25-Jahr-Feier 1933

1936: Ein Wasserbuch wurde für den gesamten Löschbereich erstellt.

 

Ankauf einer Motorspritze samt Zubehör

 





Erste Motorspritze und Weihe am 3. Mai 1936, P. Deßl

Originalauszug aus den Tätigkeitsbericht 1936:
Das Jahr 36 ist in unserer Wehr ein Jahr, welches nicht bald wiederum ein solches folgen wird. An Fortschritt in der Wehr ist seit Gründung noch nie in einem Jahr so viel geschaffen worden, als wie im heurigen Jahr.

Kaufvertrag: 1 St. Rosenbauer Benzinmotorspritze Größe R.50, 18-26 PS, 500 l Minutenleistung (auf einer Steigung) mit Lichtanlage einschließlich des Zubehörs zum Gesamtpreis von 4500.- Schilling. Die Spritze muß innerhalb 2 Wochen per Auto an unsere Adresse Geng geliefert werden. Die Spritze ist an der Druckseite mit Österr. Einheitskupplung Nr.9 und mit der Aufschrift freiw. Feuerwehr Geng 1936 zu liefern. Mitzulieferndes Zubehör im obigen Preise inbegriffen. 3 Saugschläuche a´2 m, 1 Saugkopf, 3 Strahlrohre, 2 Mundstücke mit einem Satz Sonderzubehör. Kostenlose Reparatur der alten Laternen, 4x15 m=60 m Hanfschläuche mit Einheitskupplung, 1 Teilungsgabel Nr. 342, 1 Rosenbauer Düse Nr. 99.

 

 

Originalauszug aus dem Jahresbericht 1936 von der Weihe der Motorspritze:
Um 6 Uhr früh war Kirchgang nach Eidenberg, wo die Messe für die verstorbenen Kameraden zelebriert wurde. Um 1 Uhr Nachmittag war Empfang der Festgäste, ½ 2 Uhr Aufstellung der Wehren und Abmarsch zur Kapelle, bei der die Weihe an der Motorspritze durch Pater Otto Dessl aus Eidenberg vollzogen wurde. Nach der Weihe wurde dann von Bezirksverbands-Obmann Hartl aus Gramastetten sowie auch vom Kreisleiter Mayr aus Oberneukirchen ganz kurze Ansprachen gehalten, wobei sie unserer Wehr die vollste Anerkennung zuteil kommen ließen. Den Festesschluß beendete die Musikkapelle Gramastetten mit der Bundeshymne. Nachher mußte sich alles wegen überaus großer Regenströme in Karl Breuers Gasthaus zurückziehen, wo im Saale die Musikkapelle bis 8 Uhr abends konzertierte. Nachbars Wehren sind erschienen aus Gramastetten, Eidenberg, Kirchschlag, Zwettl, Langzwettl, Oberneukirchen und Berndorf.

 

 

1938: Zusammenlegung der Feuerwehren der Gemeinde 

Am 17.07.1938 fand im Eidenberger Gemeindeamt nach Aufforderung der Landeshauptmannschaft für O.Donau die Zusammenlegung der Feuerwehren Eidenberg, Berndorf und Geng statt. Als Wehrführer der Gemeindefeuerwehr Eidenberg wurde Peter Haiböck, Untergeng 15, und als sein Stellvertreter Alois Hofstätter, Lobenstein 13, bestellt bzw. ernannt.

 

 

1946: Freiwillige Feuerwehr Geng wurde wieder selbstständig wie vor 1938.

Originalauszug aus dem Jahresbericht 1946:
Nachdem sich auch unsere Wehr Jahre hindurch dem terrorisierenden Nazi-Regime unterwerfen mußte, 6 Mitglieder an der Front ihr Leben lassen mußten, unsere Selbstständigkeit aufhörte, und nur Ja und Amen sagen durften, ist wiederum ein anderer Ruf an unsere Wehrmänner ergangen, in dem hieß, macht euch im Dienste des Feuerwehrwesens und in der Nächstenliebe über euer Hab und Gut, wenn es in Brandgefahr steht, wieder selbstständig so wie ihr bestanden habt, bzw. zu bestehen berechtigt ward, wie vor dem Jahre 1938.

 

 

1949: Bei der Kommandositzung am 25.01.1949 wurde der Ankauf eines Rüstautos in Aussicht gestellt. Wenn sich Gelegenheit bietet, soll ein amerikanischer LKW zum Preis von 4000.- bis 6000.- Schilling angekauft werden.

 

 

1950: Ab 1. Dezember wurden die Hornisten durch die neu angekaufte Alarmsirene ersetzt. Die Alarmsirene wurde täglich außer Sonn- und Feiertags um 11 Uhr mittags zur Probe in Betrieb gesetzt und zwar in der Dauer von zirka 10 Sekunden. Feueralarm: Drei gleichbleibende Töne in der Dauer von je 1 halben Minute. Der Gastwirt Karl Breuer nahm sich dieser Sache an.

 



1953: Im Jahre 1953 wurde ein zweiachsiger, gummibereifter Gerätetransportwagen um 14.784.- Schilling angekauft, wovon die Wehr 7.784.- Schilling aufbringen musste.

 

 




Übungsplan zur Hammermühle (mit Ortszentrum von Untergeng nach dem Zweiten Weltkrieg)

Originalauszug aus dem Protokollbuch:
Am 18. Oktober fand um 2 Uhr Nachmittag unter Anwesenheit des BFKdt Gielge aus Gramastetten u. AFKdt Wasicek aus Ottensheim sowie Herr Bürgermeister Hofstätter der Gem. Eidenberg eine Großalarm Übung statt. Zu dieser Übung sind folgende Wehren Geng, Eidenberg, Berndorf, Gramastetten u. Zwettl mit je 1 Gruppe 1:8 Mann erschienen. Als Brandobjekt wurde das Haus des Karl Pirngruber, Stumer in Untergeng bezeichnet. Eintreffen der Wehren beim Brandobjekt war mit folgender Zeitangabe festgestellt. Geng 2 h, Gramastetten 2:08 h, Eidenberg 2:09 h, Berndorf u. Zwettl 2:10-2:12 h. Zu dieser Übung wurden insgesamt 1050 m Schläuche benötigt. Ferner wurde festgestellt, daß die sogenannte Scharingerschwelle mit 2 Motorspritzen in einer halben Stunde entleert ist.

 

 

1954: 40-jähriges Gründungsfest mit Rüstwagenweihe

 




Zweiachsanhänger von 1953 bis 1974

1958: Bauverhandlung und Beginn des Zeughausbaues 

Der Bau des Feuerwehrhauses war notwendig geworden, weil das alte, welches beim Stumer stand, zu klein geworden war. Es stand so knapp an der Straße, dass das Aus- und Einfahren mit dem Gerätetransportwagen besonders schwierig war. Das Haus hatte die Außenmaße von 6,8m x 8,8 m, einen Schlauchturm und ein Tor. Der Grund wurde teils vom Fischer und teils vom Schau zur Verfügung gestellt. Am 21.03.1958 fand die Bauverhandlung für den Neubau des Zeughauses statt. Die Weihe verbunden mit dem 50-jährigen Gründungsfest wurde am 04.10.1959 abgehaltenen. Es erschien Landesfeuerwehrkommandant Hartl, der die Festansprache hielt, weiters konnte Kommandant Josef Mayr Abordnungen von Feuerwehren aus dem Bezirk begrüßen. Die Kosten betrugen 65.000.- Schilling, die Feuerwehr Geng musste davon  20.000.- Schilling aufbringen.

 

 

1959: Weihe des Zeughauses und 50-jähriges Gründungsfest

 

 




Zeughaus bis 1992

1961: In diesem Jahr wurde die Motorspritze, Type VW 74 Automatik, um 32.750.- Schilling angekauft.

 




VW-Pumpe renoviert von Kamerad Manfred Pointner

1963: Weihe der neuen Pumpe

Der Eintrittspreis für den Feuerwehrball wurde mit 10 Schilling festgelegt 

1964: Bei der Großübung zu den Höfer-Häusern wurde das Feldtelefon der Freiwilligen Feuerwehr Gramastetten eingesetzt.

1967: Die Freiwillige Feuerwehr Geng beschloss die Überlassung eines kleinen Raumes im Zeughaus der Telegrafenverwaltung, damit die neue automatische Fernsprechvermittlung installiert werden konnte.

1970: Eine Abordnung der Feuerwehr Geng mit Kommandant Josef Mayr nahm an der Begräbnisfeier des verstorbenen Landesfeuerwehrkommandanten und Landesrat a. D. Franz Hartl teil.

1972: Prüfung der Feuerwehr in Rahmen des Plakettenwettbewerbs 

1973: Gründung der Feuerwehrjugend und Teilnahme am Jugendlager in Reichenau 

1974: Erwerb der Bezirksplakette in Silber

Ankauf eines Löschfahrzeuges “Landrover”: 240.000.- Schilling kostete das Kleinlöschfahrzeug der Type Landrover mit Vorbaupumpe. Das am 05.07.1974 gelieferte Löschfahrzeug wurde durch Beihilfen von Land Oberösterreich, Gemeinde Eidenberg und durch Eigenmittel finanziert.

 




Landrover mit Vorbaupumpe, Baujahr 1974

1975: Umbau des Zweiachshängers zum Einachshänger

 




Einachsanhänger mit Pumpe und Zubehör 1975

1978: Generationswechsel im Kommando (Kommandant Mayr Josef legte nach 25-jähriger Führung die Funktion zurück). Das gesamte Kommando wurde neu besetzt.

 




Kommando ab 1978

In diesem Jahr wurde die Partnerschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr München (Bayern) gegründet.

 




Erste Leistungsprüfung in München




Partnerschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr München


1979: Ankauf von drei schweren Atemschutzgeräten 

1982: In Zukunft werden Zivildiener in der Telefonzentrale am Landesfeuerwehrkommando eingesetzt. Unsere Feuerwehr leistete von 1974 bis 1982 jedes Jahr ca. 10 bis 14 Tage Telefondienst. 

1985: Anschaffung des Notstromaggregates und der Funkgeräte 

1990: Ankauf der Tragkraftspritze FOX 12

Nach jahrelanger Suche eines geeigneten Grundstückes für ein neues Gerätehaus wurde von der Post- und Telegrafenverwaltung ein Grundstück neben der Volksschule erworben und bereits 1990 mit dem Bau des Gerätehauses begonnen. Durch den Neubau wurde sowohl das Angebot der Räume, als auch die Ausstattung dieser, den heutigen Anforderungen gerecht. Das Gebäude hat ein Ausmaß von ca. 12 x 13 m, es hat einen Fahrzeugraum für zwei Fahrzeuge, einen Werkstättenraum, einen Waschraum mit Dusche und WC, sowie einen Kommandoraum und Schulungsraum. Weiters kann der Dachboden zur Lagerung von diversen Gegenständen verwendet werden.

 




Dachgleiche Neubau

1992: Ankauf des hydraulischen Bergegeräts. Günther Kneidinger stellte einen PKW-Anhänger für die Bergeausrüstung zur Verfügung. 

Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses:
In weniger als zwei Jahren Bauzeit konnte das neue Feuerwehrhaus am 6. September 1992 der Bestimmung übergeben werden. Die Freiwillige Feuerwehr Geng hat mit diesem neuen, schönen Gebäude ein Feuerwehrhaus bekommen, das den heutigen Anforderungen gerecht ist und auch viele Jahre entsprechen wird. Durch die finanzielle Unterstützung des Landes Oberösterreich, der Gemeinde Eidenberg und ca. 5000 unentgeltlichen Arbeitsstunden von den Kameraden und der Bevölkerung unseres Löschbereichs konnte dieser Bau in dieser kurzen Zeit fertig gestellt werden. Die Gesamtkosten betrugen 1,980.000.- Schilling.

 




Das neue Feuerwehrhaus

1994: Ankauf eines Löschfahrzeuges mit Bergeausrüstung (Gesamtkosten 1 650 000.- Schilling).

 

Die Freiwillige Feuerwehr Geng leistete ein Beitrag von 150.000.- Schilling für das Feuerwehrfahrzeug und für weitere Ausrüstungsgegenstände rund 120.000.- Schilling. Dieses Geld stammt vom Reingewinn der letzten Veranstaltungen sowie von den Haussammlungen, wofür wir uns herzlich bei der Bevölkerung bedanken.

 




Mercedes 814 mit Seilwinde und Lichtmast, Baujahr 1994

 

1999: Einbau einer Heizungsanlage im Feuerwehrhaus, die in der Volksschule an die bestehende Zentralheizung angeschlossen wurde.

 

2005: Ablegung des Bezirksleistungsabzeichens in Gold

 

 




Übergabe Bezirksleistungsplakette

2008: 100-Jahr-Jubiläum und Abschnittsleistungsbewerb mit Bezirkswertung

 




Große Hoffnungen setzen wir auf unsere jüngste Gruppe, die schon heuer durch ihren Übungseifer und Fleiß beachtliche Erfolge erzielte.

2010: Ankauf eines Notstromaggregates

2011: Ankauf des Bergegerätes

 
 
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