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Zusammengestellt von Franz Haiböck.

  
5000 - 1800 v. ChrIm Gemeindegebiet wurden Steinbeile aus der Jungsteinzeit gefunden zwei in Kammerschlag und eins in Aschlberg. Sie wurden vermutlich von Jägern aus einer nahen Siedlung verloren (Limberg bei Gramastetten).
  
Ca. 400 v. Chr.Mehrere Hinweise berechtigen zu der Annahme, dass schon die Kelten in unserem Rodl Talkessel sesshaft waren.
  
Ca. 9 v. Chr.Der germanische Stamm der Narisker besetzt das Mühlviertel und unterwirft die hier ansässigen Kelten.
  
170 n. Chr.Beginn des Feldzuges der Römer unter Mark Aurel gegen die Germanen im Mühlviertel mit dem geplanten Ziel, eine entvölkerte Sieben Meilen Zone entlang der Donau zu errichten.
  
520 Die seit ca. 500 Jahren im Raume Böhmen wohnenden Bayern ziehen i n das von den Römern verlassene Gebiet zwischen Enns und Lech. Mache werden im Mühlviertel sesshaft.
  
Um 550Slawische Stämme siedeln in Mittel und Osteuropa Unsere beiden Windhagerhöfe (Edt und Schiefegg) gehen vielleicht auf solche Slawen zurück. (Die Slawen wurden Wenden oder Windische genannt).
  
21.8.827Eine Gerichtsverhandlung oberhalb Puchenau beweist das Vorhandensein vieler Slawen in unserem Gebiet.
  
904 Die »Raffelstetter Zollordnung« gewährt den »Rotulari«, d.s. die Bewohner des Rodltales, Zollerleichterungen.
  
Ca. 955 - 1000Besiedlung des Großteils unserer Gemeinde unter Leitung eines Mannes, der seine Rodungsburg nach dem Gelände, auf dem er sie baute »Idungsperg« nannte (Idung = nasse Öde). Dort, wo die Burg stand, steht heute die Tischlerei Wöhrer. Der Rodungsherr nannte sich »von Idungsperg«.
  
10.9.1110Erste Erwähnung von Berndorf. Zum Unterhalt der an diesem Tag geweihten Pfarrkirche von Gramastetten werden vier große und vier kleinere Höfe von Berndorf der Kirche geschenkt.
  
1146 Gründung des Klosters Wilhering durch Ulrich und Cholo von Wilhering. Ulrich, der noch in diesem Jahr in den Kreuzzug zieht, vermacht testamentarisch einen Teil seines Besitzes dem Kloster, darunter »Ibenberg« (Eidenberg) und »Grebelik« (das ist der ursprüngliche Name der Geng). Grebelik kommt aus dem Keltischen und bedeutet »Felsen«).
  
Nach 1146Entstehen jener Höfe der Ortschaft Eidenberg, welche östlich (oberhalb) der Eidenberger Bezirksstraße liegen.
  
4.2.1206Erste Erwähnung von Biberau und 19.6.1206 Geitzerstetten in Wilheringer Urkunden.
  
Ca. 1220Dem Babenberger Herzog Leopold VI gelingt es, die Westgrenze Österreichs im Mühlviertel vom Haselgraben zur Großen Mühl vorzuschieben.
  
11.11.1265Ulrich von Lobenstein verkauft seinen Anteil an Biberau um 60 Pfund Pfennig dem Stift Wilhering. (Das ist: Mair im Hof oder Pieringer oder beide). Das beweist, dass er von Biberau stammte.
  
25.7.1285Ruger und Ottacher von Piberstein geben die von ihrem Vater geerbten Eigen zu Biberau und Kunode dem Stift Wilhering zum »Seelgerät« für den verstorbenen Vater. Sie oder ihr Vater Heinrich der Piber waren also auch Biberauersöhne. Somit wurde ein Großteil des nördlichen Mühlviertels von gebürtigen Eidenbergern besiedelt.
  
21.5.1285Eine Urkunde im Stift Wilhering und eine zweite im Stift Schlägl vom 1.9.1306 beweisen, dass es das Adelsgeschlecht der »Idungsperg« (Eidenberger) gegeben hat.
  
1287 Im ersten Wilheringer Urbar scheinen viele Höfe unserer Gemeinden auf:
Hasilach (Haslinger); Kalating (Riener, Mitter, Meindl und Ofner); Winthag (Windhager); Curia in Rotenfels (Pucher und Felsleitner); Ad molendinum (Puchmühle); de Berndorf 4 curie et 4 area (Obermayr, Hochmayr, Edtmayr und Brunnmayr, die anderen 4 Höfe sind im Sulzgraben und in der Finsterau zu suchen); de Weihselbavm (Weixelbaumer); Feuhten (Feichtner); Grebling (Gröblinger); Genghof (Ortner); Scheffeck (Bauer in Schiefegg).
  
Um 1300Große Höfeteilung. Aus den ursprünglich sehr großen Höfen entstehen zwei oder mehrere Höfe, z.B. alle Ober , Unter , Vorder , Hinter .
  
4.7.1356In einem ErbTeilungsvertrag zwischen Reinprecht von Wallsee und seinen Vettern werden ebenfalls Eidenberger Höfe genannt: Schulthartstetten (Sulzerstetter); Hofe ze Ettemdorf Vorder und Hinteredtmayr); Kelchperch (Vorder und Hinterhöfer); Hof am Wege (Schauer im Hof); weiters ... daz ampt in der Gengen ...
  
Um 1500Einführung der Guldenwährung. 100 Kreuzer = 1 Gulden.
  
Um 1500Zweite Höfeteilung. Es entstehen viele Kleinhäusl, deren Besitzer ihre Familien hauptsächlich von der Weberei ernähren. Die Produktion unserer Weber war enorm. Z.B. waren 1826 in der Gemeinde Geng drei gewerbliche Leinwandbleichereien mit neun Beschäftigten.
  
Um 1500Mutmaßliche Erbauung der Höfe von Kammerschlag unter der Leitung der »Kammerer« auf Schloß Bergheim.
  
1525 Erster Bauernaufstand. In Oberösterreich nur wenige Aktivitäten.
  
1539 Erstmals Erwähnung von Protestanten in der Pfarre Gramastetten.
  
1569 Letzte Fronleichnamsprozession in Gramastetten, nächste erst wieder nach 1626.
  
1597 Der zweite Bauernaufstand beginnt im Mühlviertel.
  
29.6.1597 Obrist Gotthard von Starhemberg, Herr auf Wildberg, beginnt einen Exekutionszug, durch das Mühlviertel. Dabei werden von der Bevölkerung hohe Geldstrafen erpreßt, Höfe der Rädelsführer angezündet und an den Straßen wahllos gefangene Bauern aufgehängt.
  
18.10.1609Erste Erwähnung der »Eidenberger Jägersuppen« (... ist eine vralte [ ! ! ! ] Vrbarsgerechtigkeit ...). Es ist eine Verpflichtung des Münichhofes (Mönchhofes) Eidenberg zur Beherbergung und Verköstigung der Wildberger und Waxenberger Jäger.
  
23.6.1618Nach dem Prager Fenstersturz beginnt der 30 jährige Krieg, der weite Gebiete Deutschlands fast entvölkert hat.
  
1625 Besetzung Oberösterreichs durch die Bayern. Das »Passauer Kriegsvolk« ist der Schrecken der Bevölkerung.
  
1.1.1626 Beginn der Pfarrmatriken in unseren Pfarren.
  
1626, Mai bis NovemberDer dritte Bauernaufstand beginnt wieder im Mühlviertel. Er hat viel Leid über unsere Vorfahren gebracht.
  
Ca. 1630Beginn der großen Auswanderungswelle aus Oberösterreich, besonders auch aus dem mittleren Mühlviertel, hauptsächlich nach Mittelfranken.
  
1652 Das Stift Wilhering errichtet ein Leutgebhaus in Berndorf für den Ausschank von Bier und Wein. (340 Jahre Kuhwirt).
  
1663 Errichtung einer Taveme im Münichhof Eidenberg.
  
7.2.1741Abt Johann Baptist Hinterhölzl ersucht das Bischöfliche Ordinariat Passau um die Genehmigung zum Bau einer »Kapelle« in Eidenberg.
  
Ca. 1741Beginn des Baues des »Neuen Schlosses« unter dem Verwalter und späteren Abt, P. Alan Aichinger.
  
8.9.1749Weihe der »Schlosskapelle« durch den zuständigen Passauer Weihbischof Johannes Christophorus Ludovikus Graf von Kuenburg.
  
Ca. 1750Erster Erdäpfelanbau im Mühlviertel (Herrschaft Schwertberg). Bei uns erst viel später.
  
22.11.1753In Wilhering wird der große Förderer und Wohltäter von Eidenberg, P. Alan Aichinger zum Abt gewählt. Geboren 1705 in Freistadt, gest. 23.12.1780.
  
1758 Neuauflage der »Zehentbriefe« der Wilheringer Untertanen, das betrifft viele Eidenberger Bauern.
  
Um 1760Abt Alan stellt eine »Kostordnung« für die Mayrhofleute am Münichhof und für die hier ihre Robot ableistenden Untertanen aus Eidenberg und Lichtenberg auf.
Ungefähr zur selben Zeit diktiert er dem Hofschreiber das Buch »Beschreybung des Eydenbergs«. Ohne dieses Buch wüßten wir viel weniger über die Eidenberger Geschichte, vor allem müsste die Eidenberger Burg das Schicksal vieler anderer Rodungsburgen teilen, über die man heute sehr wenig weiß.
  
1771 Ortschaftseinteilung. Die bisherige Ortsbezeichnung »Am Wald« wird nach dem Namen des Schlosses in »Eidenberg« umbenannt. (Heutige Ortschaften Eidenberg und AschIberg).
  
Ca. 1780Errichtung einer Schule in Eidenberg durch das Stift Wilhering. 1783 wird der Schullehrer Bernhard Salzmann erwähnt.
  
1784 Errichtung der »Steuergemeinden« (Katastralgemeinden) und Bildung weiterer Ortschaften: Eidenberg mit den Ortschaften Eidenberg und Kammerschlag sowie der neuen Ortschaft Aschlberg. Geng mit den Ortschaften Untergeng, Obergeng und Berndorf sowie den neuen Ortschaften Edt, Staubgasse, Felsleiten und Schiefegg.
  
1785 Neueinteilung der Pfarren. Großer Gebietsverlust der Pfarre Gramastetten. Allein aus der Gemeinde Geng werden 3 Ortschaften abgetrennt: Obergeng kommt zu Hellmonsödt, Berndorf zu Oberneukirchen und Schiefegg zu Zwettl.
  
19.3.1790Georg Auer, Schullehrer in der Geng bittet das Kreisamt Freistadt um Bewilligung seines Gehalts; worauf ihm dieses mitteilt, dass er sich einstweilen mit dem Schulgeld, weiters dem von der Gemeinde Geng zu zahlenden Freiquartier und dem vom Stift Wilhering bewilligten jährlichen Beitrag von 24 Gulden zu begnügen habe, bis ihm vom »höchsten Hofe« die Dotation für arme Schullehrer zugesprochen wird.
  
1809,WeihnachtenEinquartierung eines heimkehrenden französischen Regiments in Eidenberg. Der Verwalter, P. Rainer Spitalmüller muss für die Verpflegung der Offiziere täglich 300 Gulden aufwenden. Die Mannschaft und die Pferde sind bei den Bauern einquartiert.
  
1830 Bau der Weberfabriken in Helfenberg und Haslach. Die Mühlviertler Hausweber, deren Erzeugnisse wegen der besonders feinen Faser in ganz Europa begehrt waren, werden arbeitslos. Bei unseren Kleinhäuslern kehrt die Not ein.
  
12.7.1836Das Stift Wilhering verkauft aus dem Besitz in Eidenberg 138 Joch an die Bauern. (35 Kaufverträge). Das Geld wird zum Stiftsneubau (Straßenfront) verwendet.
  
4.4.1838Die Nebenschule Eidenberg wird zu einer Mittelschule erhoben.
  
1848Revolution in Österreich. Aufhebung des Feudalsystems (Bauernbefreiung). Das Feudalsystem hat durch tausend Jahre das politische, wirtschaftliche und soziale Leben in Europa bestimmt.
  
19.9.1850Protestschreiben der »Ausschüsse und Gemeindeglieder« von Eidenberg und Geng an das Stift Wilhering gegen die geplante Pfarr Erhebung von Eidenberg.
  
1850 Die bisherigen Steuergemeinden werden zu politischen Gemeinden im heutigen Sinne.
  
25.9.1853wird in Eidenberg 2 der Hofrat im Finanzamt Linz, Michael Breuer geboren. (Drei Brüder sind Priester). Der Vater ist der Schulmeister Franz Breuer.
  
Am 3.10.1867wird in Untergeng 4 (Wasserwirt) der Bildhauer und Altarbauer Leopold Hofer geboren. Gestorben am 9.5.1931 in Herzogenburg, N.Ö.
  
2.10.1875 Durch Landesgesetz werden die Gemeinden Eidenberg und Geng zusammengelegt, hauptsächlich aus finanziellen Erwägungen.
  
Am 14.2.1876wird in Eidenberg 20 (Stadler im Graben) der spätere Abt von Wilhering, P. Bernhard Burgstaller geboren. Abtwahl 29.11.1938, Verhaftung am 11.11.1940, am 1.11.1941 im Gefängnis Anrath bei Krefeld gestorben.
  
Am 3.5.1885wird in Aschlberg 4 (Hacker) der Priester und Waisenhausdirektor von Steyr, Florian Schöffl geboren. Gestorben am 19.10.1926 an Typhus, mit dem er sich bei einem Versehgang angesteckt hatte.
  
1.6.1886Eine Vertretung der Gemeinde Eidenberg wird beim Abt von Wilhering vorstellig wegen der Erweiterung der Volksschule. Es wird vereinbart, dass das Stift den Bau ausführen lässt, die Gemeinde verpflichtet sich, den Transport der Steinstufen von Oberneukirchen, den Ziegeltransport vom Edtmayr und den Kalktransport von Walding zu übernehmen.
  
1888 Nach Vollendung des Zubaues wird die Volksschule zweiklassig geführt.
  
11.8.1892Gesetz über die Einführung der Kronenwährung (100 Heller = 1 Krone)
  
29.3.1895 Errichtung eines Postamtes in Eidenberg 2; dieses wird aber am 15.7.1915 wegen Pensionierung des Postmeisters Rudolf Erlinger und Sparmaßnahmen wieder aufgelassen.
  
1.1.1900Endgültige Abschaffung des Guldens. Über sieben Jahre waren beide Währungen gültig.
  
Nach 1900Bald nach der Jahrhundertwende sollte eine Bahnlinie durch unsere Gemeinde gebaut werden. Zwei Trassen wurden ausgesteckt: 1. Urfahr - Koglerau - Eidenberg - Geng - Leonfelden (Hafferlprojekt); z. Durch das Rodltal, mit einem Bahnhof in der Nähe der Hammermühle.
  
12.9.1903Visitation durch Diözesanbischof Franz Maria Doppelbauer.
  
1904Weihe der neuen Orgel in Eidenberg.
Der Jagdwagen des Thronfolgers Franz Ferdinand fährt als erstes Auto durch Eidenberg zur Jagd in den Gengerberg.
  
1900 - 1910Straßenbau 1900 - 1904 Köpplmayr - Zwettl; 1906 -1907 Bruckmühle -Geng; 1908 - 1910 Eidenberg - Peiterkapelle.
  
14.12.1907Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Geng. 1. Kommandant: Johann Weixelbaumer, Vorderhöfer.
  
28.7.1914Beginn des 1. Weltkrieges.
  
3.11.1918Ende desselben.
  
31.1.1920Volkszählung. Es werden 605 männliche und 628 weibliche Einwohner gezählt, zusammen also 1233 Gemeindebürger.
  
7.10.1923Glockenweihe in Eidenberg und Abschluss der Kirchenrenovierung.
  
1.3.1925Einführung der Schillingwährung (100 Groschen - 1 Schilling). Umtausch: Für 10 000 Kronen bekam man
1 Schilling. Daher werden die Zehngroschenstücke »Tausender« und die Hundertschillingnoten »Million« genannt.
  
25.4.1925 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Eidenberg. 1. Kommandant: Förster Alfred Schiroky.
  
25.10.1927Interessentenversammlung im Gasthaus Simader in Untergeng für den Bau einer Volksschule in Untergeng.
  
21.2.1928Der Schneidermeister Josef Müller erwirbt als erster ein Motorrad.
  
Sommer 1930macht der Linzer Hans Wanneck mit seinem Segelflugzeug zahlreiche Flüge Benededer - Kogspoint und Benededer - Linz.
  
2.8.1931Eröffnung einer Autobuslinie Untergeng - Eidenberg - Linz durch Anton Freller, Untergeng 9 (Nachbauernsohn). Der Bus heißt bei den Linzern »Der grüne Anton«.
  
1934 Nach der Februarrevolte wird ein Eidenberger, der als Bediensteter der Gemeinde Linz beim Schutzbund war, beim Sonntagsgottesdienst von zwei Heimwehrmännern aus der Kirche geholt und verhaftet.
  
5.6.1935Visitation durch Diözesanbischof Johannes Maria Gföllner.
  
22.9.1935Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Berndorf. 1. Kommandant: Vinzenz Fleischanderl, Brumer.
  
25.1.1938Ein über ganz Europa sichtbares Nordlicht wird allgemein als Kriegsvorzeichen gedeutet.
  
12.3.1938Deutsche Truppen besetzen Österreich
  
13.3.1938Österreich wird dem Deutschen Reich angegliedert.
  
Sommer 1938Baubeginn bei der Volksschule Untergeng.
  
1939 Bürgermeister Josef Breuer kauft als erster einen PKW.
  
1.9.1939, 5.45 UhrBeginn des 2. Weltkrieges.
  
1941Gastwirt Michael Lehner, Eidenberg 2 und Tischlermeister Karl Wöhrer, Eidenberg 54 kaufen gemeinsam den ersten Traktor.
  
31.10.1941Errichtung einer Kooperatorexpositur in Eidenberg mit allen pfarrlichen Rechten, außer Begräbnis.
  
1.12.1941 Errichtung einer Postablage in Untergeng.
  
26.11.1941Beschlagnahme des Stiftsbesitzes durch die Gauleitung Oberdonau.
  
7.2.1945Durch Versagen des Höhenmessers prallt bei einem Erprobungsflug ein neues Flugzeug gegen das Rienerhäusl, Edt 10 (Knollmayr).
  
Anfang Mai 1945Die Umgebung von Linz wird Kriegsgebiet. Die Fahrzeuge der 11. amerikanischen Panzerdivision rollen, von Rohrbach kommend, durch unsere Gemeinde gegen Linz. Dabei werden unsere beiden Bezirksstraßen so beschädigt, dass sie nur mehr schwer zu befahren sind.
  
9.5.1945, 00.00 UhrEnde des zweiten Weltkrieges.
  
13. - 20.12.1945Die seit 1938 geltenden Reichsmark werden wieder vom Schilling abgelöst.
  
1947 Beginn des Güterwege und Wirtschaftswegebaues.
  
27.11.1948Gemeinderatsbeschluss zum Bau eines Gemeindehauses. 1949 Baubeginn.
  
17.4.1950Glockenweihe in Eidenberg.
  
26.11.1950Gründung des Kirchenbauvereines Geng. 1. Obmann: Anton Neumüller, Brumer.
  
20.3.1951Gründung der Burschenfachgruppe. 1. Obmann: Der Altbürgermeister Johann Schütz.
15.12.1953 Gründung der Mädchenfachgruppe.
  
14.5.1951Grundsteinlegung zur »Schulkapelle« Untergeng.
  
26.8.1951Turmkreuzsteckung in Untergeng.
  
6.11.1951Eröffnung und Einweihung des Gemeindehauses.
  
24.5.1953Weihe der Kirche in Untergeng durch Bischofkoadjutor Dr. Franz Zauner.
  
24.11.1954Glockenweihe in Untergeng.
  
1955 Beginn des Ausbaues und Staubfreimachung unserer Bezirksstraßen.
  
24.11.1957Orgelweihe in Untergeng.
  
2.8.1958Große Windbruchkatastrophe in den Wäldern. In der Folge Beginn einer Bau und Mechanisierungswelle in der Landwirtschaft.
  
12.3.1959Gründung des Musikvereines Eidenberg. 1. Obmann Walter Müllner.
  
13.5.1959Mit P. Wolfgang Reingruber stirb der letzte Seelsorger in Eidenberg, der mit »Herr Verwalter« angesprochen wird.
  
12.11.1961Turmkreuzsteckung in Eidenberg als Abschluss der Kirchendach und Turmrenovierung.
  
6.12.1964Friedhofeinweihung in Eidenberg.
  
23.4.1967Gründung des Kameradschaftsbundes. 1. Obmann: (auch jetzt noch) Konsulent OSR. Josef Jirosch.
  
27.10.1968Einweihung und Eröffnung des Jugendheimes in Untergeng.
  
6.12.1968Gründung des Sportvereines Union Geng. 1. Obmann: VBgm. Josef Mayr.
  
18.2.1970Gründung des Sportvereines Union Eidenberg. 1. Obmann: (auch jetzt noch) Tischlermeister Walter Wöhrer.
  
31.5.1970Glockenweihe in Eidenberg. Die ersten Glocken hatten keinen guten Klang und eine war zersprungen.
  
25.2.1971Gründung des Elternvereines Geng. 1. Obmann: Johann Dumfart.
  
Sommer 1973Eröffnung des Sportplatzes in Untergeng.
  
19.10.1973Ortsbeleuchtung in Eidenberg.
  
4.11.1973 Visitation durch Weihbischof Dr. Alois Wagner.
  
1975 Gründung der Goldhaubengruppe Eidenberg. 1. Obfrau: Anna Müllner.
  
10.7.1977Eröffnung des Sportplatzes in Eidenberg.
  
1981 Errichtung des Telefonkleinteilamtes Untergeng.
  
18. -27.9.1981Erste Kulturwoche in Eidenberg. Gemeindewappenverleihung durch LH. Dr. Josef Ratzenböck und Erbhoffeier mit Frau Landtagspräsident Landesbäuerin Johanna Preinsdorfer (14 Erbhöfe).
  
19.4.1983Gründung des Elternvereines Eidenberg. 1. Obmann: (auch jetzt noch) Ing. Siegfried Gottinger.
  
27.6.1985Ortsbeleuchtung in Untergeng.
  
30.6.1985Eröffnung der Umkleidekabinen in Untergeng
  
7.4.1986Baubeginn bei der neuen Volksschule in Eidenberg.
  
2.10.1986Zweite Erbhoffeier (2 Erbhöfe).
  
11.10.1986Visitation durch Diözesanbischof Maximilian Aichem.
  
2.6.1987Reaktivierung des Elternvereines Geng. Obmann: Ing. Gerhard Buchinger.
  
9.9.1987Unterrichtsbeginn an der neuen Volksschule in Eidenberg
  
1988 Seit Beginn des GüIterwege und Wirtschaftswegebaues wurden 21 km Güterwege und 14,5 Ortschaftswege gebaut.
  
  
  
  

 

 
 
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